Die Bauarbeiten gehen voran! Die drei ersten Häuser stehen schon: das Isolierungshaus für Tuberkulose- und Cholerakranke, das Gebäude der Aussenküche mit Kochgelegenheit, damit die Angehörigen für ihre Patienten auf einem Holzfeuer kochen können. Ein kleiner Speisesaal für die Kranken, die schon aufstehen können, ist dabei. Auch das Personalhaus steht, damit unser Personal in Mutumba wohnen kann, um die teuren Fahrtkosten zu umgehen. Wir rechnen, dass diese drei Häuser im September oder Oktober fertig gestellt werden.
Die erste Etage des Hospitalisierungsgebäude ist errichtet.

Zielgruppe

Kranke von den umliegenden Hügeln

Ort

Mutumba, Gemeinde Kabezi,
Burundi

Verantwortliche

Schweizer Provinz der Schönstätter Marienschwestern,
Delegatur Burundi

So können Sie mit Ihrer Spende helfen

 

Für die Fertigstellung des Baus ist jede Spende willkommen.

Das Gesundheitszentrum in Mutumba

Im Jahr 1962 gründeten die Schönstätter Marienschwestern ein Gesundheitszentrum in Mutumba in der Gemeinde Kabezi, 30 km von der Stadt Bujumbura entfernt. Es handelt sich um eine sehr arme ländliche Gegend, in der viele Menschen keinen Zugang zu Strom und fließendem Wasser haben. Dieses Zentrum bietet seit 62 Jahren ununterbrochene Gesundheits- und Sozialdienste an, selbst während der Kriege in den 1970er und 1990er Jahren. Das Gesundheitszentrum besteht aus drei Bereichen:

  1. einem Ambulanzbereich,
  2. einem Krankenhausbereich mit drei Zehn-Betten-Stationen für Männer, Frauen und Kinder
  3. und einem separaten Gebäude für Entbindungen.

Einen chirurgischen Dienst gab es bisher nicht.

Das aktuelle Projekt: Um- und Neubau des Krankenhauses

Das Gesamtprojekt umfasst:

  • Neubau des Krankenhauses (ein dreistöckiges Gebäude mit 339,68 m2 pro Stockwerk und einer Gesamtfläche von 1019,04 m2)
  • Bau eines Gebäudes für die Isolierung von Patienten mit Infektionskrankheiten
  • Bau einer Außenküche und einer Kantine für Besucher (In Burundi müssen die Angehörigen die Patienten selbst versorgen)
  • Bau von zwei Häusern mit Schlafzimmern für je drei Krankenschwestern und einer Außenküche
  • Bau einer Leichenhalle
  • Außensanierungsarbeiten: Wasserleitung und Zufahrtswege

Das separate Gebäude für die Entbindungen wurde 2018 bereits komplett renoviert.

Finanzierung: Das Projekt wird ausschließlich über Spenden finanziert.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 691.488,00 € inkl. MwSt.

Jede Spende bringt uns näher zum Ziel!

Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Aufgrund von Bürgerkriegen, Korruption, schlechtem Zugang zu Bildungs- und Gesundheitsdiensten, schwacher Infrastruktur und den Auswirkungen von HIV/AIDS wies das Land 2021 laut Weltbank das niedrigste Pro-Kopf-BIP der Welt auf. Etwa 80 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. 56,8 % der Kinder unter 5 Jahren leiden an chronischer Unterernährung. Infolge seiner Armut ist Burundi wirtschaftlich von ausländischer Hilfe abhängig.